Ein Hundebett braucht in einer kleinen Wohnung einen Platz, an dem dein Hund ungestört ruhen kann und du weiterhin bequem vorbeikommst.
Diese 18 Ideen verbinden verschiedene Liegeplätze mit festen Ablagen für Näpfe, Leinen, Futter und Hundedecken.
Wähle die Lösungen aus, die zu deinem Hund und deinem Grundriss passen, statt alle Gegenstände in einer einzigen Ecke unterzubringen.
1. Stelle das Hundebett in eine ruhige Sofaecke
Wo legt sich dein Hund von selbst hin, wenn im Wohnzimmer Ruhe einkehrt?
Prüfe beim Einrichten eines schmalen Wohnzimmers, ob dieser Platz außerhalb der Wege zwischen Tür, Sofa und Küche liegt.
In einer passenden Ecke neben dem Sofa kann ein rechteckiges Hundebett* stehen, ohne dass du ständig darübersteigen musst.
Orientiere dich an der benötigten Liegefläche deines Hundes und rechne den gepolsterten Rand zum Außenmaß hinzu.
Der Platz sollte trocken und zugfrei bleiben und deinem Hund auch dann offenstehen, wenn Besuch da ist.
2. Nutze den Platz unter einer offenen Konsole
Unter einer ausreichend breiten und tiefen Konsole kann eine zusätzliche Liegefläche entstehen.
Mit einer flachen Hundematte* nutzt du den freien Boden unter dem Möbel, sofern dein Hund dort bequem stehen, sich drehen und ausgestreckt liegen kann.
Miss die lichte Höhe unter der Zarge und den Abstand zwischen den Beinen, statt nur auf die Außenmaße der Konsole zu schauen.
Halte den Zugang offen und verlege Lampenkabel an eine andere Stelle.
3. Wähle ein rundes Kissen für einen eingerollten Schlafplatz
Manche Hunde rollen sich zum Dösen zu einem kleinen Kreis zusammen.
Ein rundes Kissen kann diese Haltung aufnehmen und lässt sich neben einem Regal oder einer Sofaseite platzieren.
Die äußeren 60 Zentimeter Durchmesser sagen allerdings wenig darüber aus, wie viel Platz innerhalb des gepolsterten Randes bleibt.
Vergleiche deshalb die nutzbare Liegefläche mit deinem Hund, bevor du ein rundes Hundekissen* auswählst.
Vor dem Bettkauf prüfen:
- Nutzbare Liegefläche mit deinem ausgestreckten Hund vergleichen.
- Außenmaße einschließlich Rand am Stellplatz markieren.
- Türen vollständig öffnen und den Laufweg testen.
4. Lege eine Napfunterlage in eine freie Küchennische
Wenn neben dem Küchenschrank eine gut zugängliche Nische frei bleibt, kannst du dort Futter- und Wassernapf zusammenstellen.
Teste zuerst, ob dein Hund bequem vor den Näpfen stehen kann und keine Schranktür darüber schwenkt.
Auf einer Napfunterlage mit niedrigem Rand* lassen sich die Näpfe gemeinsam von der übrigen Bodenfläche abgrenzen.
Wische auch unter der Matte regelmäßig nach und lass den Boden trocknen, bevor du sie zurücklegst.
5. Verstaue Trockenfutter in einer verschlossenen Tonne
Beim Füttern steht die angebrochene Tüte schnell im Weg, wenn sie täglich zwischen Küche und Wohnzimmer wandert.
Reserviere einer verschließbaren Futtertonne* einen festen Platz im unteren Küchenschrank, den du zum Portionieren gut erreichst.
Prüfe vorher, ob der gewählte Behälter deine übliche Futtermenge fasst und sich im Fach bequem öffnen lässt.
Bewahre Angaben zu Sorte, Haltbarkeit und Charge auf und richte die Lagerung nach den Hinweisen auf der Futterpackung.
6. Sammle tägliche Spielsachen in einem niedrigen Korb
Räume Ball, Zerrseil und das aktuelle Lieblingsspielzeug an einen gemeinsamen Platz neben dem Hundebett.
Ein Korb mit niedriger Vorderseite hält die Sachen zusammen, ohne dass du dafür ein zusätzliches Regal brauchst.
Wähle eine Stelle neben dem Sofa, an der der Behälter weder vor einer Tür noch mitten auf dem Teppich steht.
Für diese kleine Auswahl kannst du einen niedrigen Spielzeugkorb* verwenden und den übrigen Spielzeugvorrat getrennt lagern.
7. Hänge Leinen an eine Wandhakenleiste
Du greifst vor dem Spaziergang schneller zur passenden Leine, wenn jede ihren eigenen Haken hat.
Montiere die Leiste seitlich neben der Garderobe und so hoch, dass lange Schlaufen nicht am Boden liegen.
An einer schmalen Hakenleiste* finden auch der Kotbeutelspender und eine zweite Führleine ihren festen Platz.
Wähle Befestigungen passend zum Wanduntergrund und prüfe mit geöffneter Tür, ob die Leinen frei hängen.
Für Schuhe und Taschen daneben kannst du ergänzend diese Stauraum-Ideen für einen schmalen Flur nutzen.
8. Nutze die Tür für trockene Geschirre
Ein aufgehängtes Geschirr ist übersichtlicher als ein Knäuel aus Gurten in der Flurschublade.
Hänge eine Türhakenleiste* an eine geeignete Innentür und verteile die trockenen Geschirre auf einzelne Haken.
Für die gewählte Leiste muss der Türfalz zu den angegebenen 2,1 Zentimetern passen und genug Luft zum Schließen lassen.
Nasse Geschirre trocknest du zunächst offen an einem passenden Platz, bevor sie wieder an die Tür kommen.
Kontrolliere außerdem, ob die Tür samt Geschirren noch vollständig geöffnet werden kann.
Tipp:
Bündle die Gassiausrüstung am Ausgang und halte den eigentlichen Schlafplatz möglichst ruhig.
9. Bewahre Hundesnacks im oberen Schrankfach auf
Wo bleiben angebrochene Snacktüten, die sonst auf mehreren Ablagen liegen?
Ein eigenes oberes Schrankfach hält sie zusammen und trennt sie von Bürsten und Pflegeflaschen.
Lass Hinweise zu Haltbarkeit und Lagerung an der jeweiligen Sorte und mische alte und neue Vorräte nicht unbemerkt.
Für trockene Snacks eignen sich nach deren Verpackungshinweisen verschließbare Vorratsdosen*, deren Inhalt du durch die Wände erkennen kannst.
10. Teile eine Schublade für Halsbänder und Kotbeutel auf
Kleine Beutelrollen verschwinden leicht zwischen Ersatzhalsband und Schlüsselbund.
Mit offenen Bambusboxen* bekommt jede dieser Sachen ein eigenes Fach in der Kommode.
Lege zuerst die Dinge hinein, die du wirklich aufbewahren möchtest, und passe die Boxenanordnung daran an.
Bei den 6,5 Zentimeter hohen Einsätzen muss oberhalb noch genug Platz bleiben, damit die Schublade ohne Druck schließt.
11. Schiebe saubere Ersatzdecken unter das Bett
Wenn der Kleiderschrank voll ist, kann der freie Platz unter dem Bett saubere Hundedecken aufnehmen.
Falte die vollständig trockenen Decken zu flachen Stapeln und lass die häufig benutzte Wechseldecke vorne liegen.
In einer flachen Unterbetttasche* mit Sichtfenster erkennst du den Inhalt, ohne jedes Mal alles auszuräumen.
Prüfe bei der 15 Zentimeter hohen Tasche auch die Unterkante des Bettrahmens und den Platz zum Herausziehen.
12. Sammle benutzte Hundetücher in einem eigenen Wäschekorb
Nach einer matschigen Runde braucht das Pfotentuch einen anderen Platz als die frisch gewaschenen Decken.
Lass feuchte Tücher zuerst offen trocknen und sammle die benutzten trockenen Exemplare bis zur Wäsche getrennt.
Eine seitliche Nische bei Waschmaschine oder Badschrank eignet sich dafür, solange sie gut erreichbar bleibt.
Plane für einen schmalen Wäschekorb* etwa 41 mal 22 Zentimeter Bodenfläche ein und halte auch den Platz zum Öffnen des Deckels frei.
Merke:
Feuchte Tücher gehören zum Trocknen an einen luftigen Platz und erst trocken in den geschlossenen Wäschekorb.
13. Bündle Bürste und Pflegezeug in einem Tragekorb
Stelle Bürste, Kamm und die benötigte Pflegeflasche gemeinsam in ein erreichbares Schrankfach.
Mit einem Tragekorb mit Fächern* nimmst du die wenigen Sachen zusammen heraus und räumst sie nach Gebrauch wieder zurück.
Prüfe bei Flaschen den dichten Verschluss und lagere Pflegeprodukte entsprechend ihren Hinweisen außerhalb der Reichweite deines Hundes.
So bleibt das Hundebett frei von Flaschen und Zubehör, wenn die Pflege beendet ist.
14. Lagere Spielzeug zum Wechseln in einer Deckelbox
Ein einzelnes Schrankfach reicht oft für die Spielsachen, die gerade nicht benutzt werden.
Halte dort nur saubere und vollständig trockene Stücke bereit und prüfe sie beim Wechsel auf Schäden.
In einer transparenten Deckelbox* kannst du den Vorrat sehen, während im niedrigen Korb neben dem Bett nur die aktuelle Auswahl liegt.
Berücksichtige bei der Box die kleineren Innenmaße, damit auch ein längeres Zerrseil oder Plüschtier hineinpasst.
15. Ordne Impfpass und Hundeunterlagen in einer Dokumentenbox
Du brauchst den Impfpass oft genau dann, wenn du schon mit dem Hund an der Tür stehst.
Fasse ihn mit Versicherungsunterlagen und wichtigen Kontaktdaten an einem festen trockenen Platz zusammen.
Lege häufig benötigte Papiere in eine eigene Mappe obenauf, damit du sie einzeln herausnehmen kannst.
Mit einer Dokumentenbox für A4-Unterlagen* bleibt die Sammlung im Regal zusammen und lässt sich bei Bedarf als Ganzes mitnehmen.
16. Verstaue Hundemäntel in einem Hängeregal
Wenn dein Hund für bestimmte Spaziergänge einen Mantel trägt, brauchen die trockenen Ersatzstücke einen festen Platz.
Hänge ein schmales Hängeregal* an die Kleiderstange und lege die Mäntel locker gefaltet in getrennte Fächer.
Nutze dafür einen Bereich ohne lange Jacken davor, damit du die passende Größe auf einen Blick erkennst.
Feuchte Mäntel kommen erst nach dem Trocknen zurück, und eine kleine Decke kann das übrige Fach nutzen.
17. Schütze den erlaubten Sofaplatz mit einer waschbaren Decke
Ein abgedeckter Sitzplatz lässt sich gezielter reinigen als die ganze Couch.
Wenn dein Hund aufs Sofa darf, breite die Decke über genau die Sitzfläche aus, die er üblicherweise nutzt.
Wähle eine waschbare Hundedecke* nach der tatsächlichen Polstergröße und lege sie glatt auf, damit keine langen Stoffenden im Laufweg hängen.
Beachte beim Waschen die Pflegehinweise und kontrolliere regelmäßig auch das Polster unter der Decke.
18. Richte im Schlafzimmer einen zweiten Ruheplatz ein
Wird es deinem Hund im Wohnzimmer manchmal zu lebhaft?
Ein weiterer frei zugänglicher Liegeplatz in einem ruhigeren Zimmer gibt ihm eine zusätzliche Rückzugsmöglichkeit.
Plane ihn neben einer Wand und abseits des Weges zwischen Bett, Kleiderschrank und Tür.
Mit einem zweiten rechteckigen Hundebett* bleibt dieser Platz auch dann nutzbar, wenn im Wohnzimmer Besuch sitzt.
Der zweite Platz braucht genauso viel passende Liegefläche wie der erste und sollte jederzeit erreichbar bleiben.


