Über der Waschmaschine steckt oft mehr Platz, als die einzelne Ablage auf dem Gerät vermuten lässt.
An der Wand lassen sich Handtücher, Wäschenetze und Bügelzubehör unterbringen, ohne den Boden weiter vollzustellen.
Die folgenden 17 Ideen reichen vom Überbauregal bis zum kleinen Klapparm und passen je nach freier Höhe, Wand und Gerät.
Plane bei einem Toplader immer den geöffneten Deckel ein und halte die vom Gerätehersteller geforderten Abstände frei.
1. Stelle ein Überbauregal um die Waschmaschine
Über einer frei stehenden Waschmaschine bleibt oft eine ganze Wandfläche ungenutzt.
Mit einem Waschmaschinenregal mit offenen Ablagen* entstehen mehrere Ebenen für Handtücher und kleinere Wäschehelfer.
Die seitlichen Beine stehen auf dem Boden; das Regal darf nicht auf dem Gerät aufliegen.
Miss die freie Innenbreite und die Höhe unter der ersten Ablage einschließlich der nötigen Geräteabstände.
Montiere die Kippsicherung und halte Anschlüsse sowie den Zugang für Wartungsarbeiten frei.
- Gerätebreite und Regalinnenmaß vergleichen.
- Schläuche und Anschlüsse mit einplanen.
- Bei einem Toplader zusätzlich den vollständig geöffneten Deckel berücksichtigen.
2. Bringe einen Hängeschrank für Waschmittel an
Waschmittelflaschen und Vorratspackungen sehen auf offenen Ablagen schnell unruhig aus.
Hinter zwei Türen lassen sich die Flaschen aufrecht und zusammen mit ihrem Dosierbecher aufbewahren.
In einem weißen Hängeschrank* sortierst du häufig benutzte Produkte nach vorne und Vorräte dahinter.
Bewahre Waschmittel in der Originalverpackung auf und richte die Befestigung nach Wand und Gesamtgewicht aus.
Die Türen müssen sich öffnen lassen, ohne gegen Leitungen oder angrenzende Schränke zu stoßen.
Wichtig: Ein hoch hängender Schrank ist nicht automatisch kindersicher; Waschmittel muss für Kinder unzugänglich aufbewahrt werden.
3. Ziehe einen Wandtrockner für kleine Handtücher aus
Zwei frisch gewaschene Handtücher brauchen noch einen Platz, aber der große Wäscheständer steht schon voll.
Nutze dafür die Wand oberhalb der Maschine, wenn der Raum ausreichend gelüftet werden kann.
Plane den ausgezogenen Platz und die Länge der herunterhängenden Tücher gemeinsam.
An einem ausziehbaren Wandtrockner* kannst du kleine Stücke mit Abstand verteilen und die Stäbe danach zurückschieben.
Hänge nur ausgeschleuderte Wäsche auf, die nicht auf das Gerät tropft, und halte Bedienfeld und Belüftung frei.
4. Sammle einzelne Socken in durchsichtigen Schubladen
Wohin mit dem einzelnen Socken, dessen Gegenstück erst in der nächsten Wäsche auftaucht?
In transparenten Schubladenboxen* bekommt er einen sichtbaren Warteplatz auf einer Ablage über der Maschine.
Reserviere einen Auszug für einzelne Socken und einen zweiten für die wiedergefundenen Paare.
Leere das Suchfach regelmäßig, damit aus dem kleinen Helfer keine dauerhafte Sammelstelle wird.
Die Ablage muss tief genug für die Boxen sein und vor den Fronten Platz zum Aufziehen lassen.
5. Hänge Wäschenetze unter einen Regalboden
Unter einem bereits vorhandenen Regalboden bleibt häufig noch eine flache Lücke.
Dort passen die leeren Wäschenetze hin, die du vor dem nächsten Waschgang ohnehin brauchst.
In einem weißen Regaleinhängekorb* liegen kleine Reißverschlussbeutel und größere Netze getrennt von den Flaschen.
Prüfe die Dicke und Tiefe des Bodens, damit die Haltearme vollständig aufliegen.
Lass die Netze erst trocknen und halte unter dem Korb ausreichend Abstand zum Gerät.
6. Befestige ein kleines Tischbügelbrett an Wandhaken
Ein kleines Tischbügelbrett lässt sich hochkant aufbewahren, ohne zwischen Waschmaschine und Wand eingeklemmt zu werden.
Dafür muss oberhalb des Geräts genug freie Höhe für das zusammengeklappte Brett bleiben.
Vergleiche die Form der gefalteten Füße mit der Hakenaufnahme, bevor du eine Halterung auswählst.
An einem Bügelbrett-Wandhalter* kann ein passender T-förmiger Querfuß sicher eingehängt werden.
Prüfe die Verriegelung des Brettes und den Abstand zum Gerät, damit beim Abnehmen nichts am Bedienfeld hängen bleibt.
7. Schiebe die gefaltete Wäschebox auf eine Ablage
Klappe deine leere Wäschebox nach dem Ausräumen zusammen und gib ihr einen flachen Parkplatz über der Maschine.
Mit einer faltbaren Kunststoffbox* brauchst du dafür deutlich weniger Höhe als für einen aufgestellten Korb.
Lass an der Vorderkante Platz zum Greifen und lagere die Box vollständig auf dem Regalboden.
Zum nächsten Waschgang holst du sie herunter und stellst sie auf einer freien Fläche wieder auf.
Die Idee eignet sich besonders für eine separate Transportbox, während die Schmutzwäsche an einem anderen Ort gesammelt wird.
8. Ordne Fusselroller und Kleiderbürste an einer Lochwand
Vor dem Weggehen fehlt der Fusselroller, obwohl du ihn gerade erst neben die Wäsche gelegt hast.
Ein fester Wandplatz neben deinen anderen Pflegehelfern spart diese kleine Suchrunde.
An einer weißen Lochwand mit Zubehör* verteilst du Roller, Kleiderbürste und einen leeren Dosierbecher auf Haken und Ablage.
Montiere die Tafel so, dass du alles bequem erreichst und die Zubehörteile frei einhängen kannst.
Lass einige Steckplätze frei, statt jedes Loch sofort mit einem weiteren Behälter zu füllen.
9. Verstaue saubere Putztücher in flachen Stoffboxen
Saubere Mikrofasertücher brauchen keine hohe Kiste, wenn du sie gleichmäßig flach faltest.
Sortiere sie nach ihrem Einsatz für Bad, Küche und andere Oberflächen, damit du nicht jedes Mal den ganzen Stapel durchsuchst.
Auf einem trockenen Regalboden über der Maschine bleiben die kleinen Gruppen gut erreichbar.
In Stoffboxen mit Deckel* liegen sie geschlossen zusammen und lassen sich bei Bedarf als komplette Box herunterholen.
Lege nur vollständig trockene Tücher hinein und lass genug Platz, um den Deckel ohne Quetschen zu schließen.
10. Halte Wäscheklammern in einem Hängekorb bereit
Sind die Wäscheklammern gerade auf dem Balkon, im Korb oder hinter der Waschmittelflasche?
In einem geflochtenen Hängekorb* bekommen sie einen festen Platz an der Wand über der Maschine.
Ein kleiner herausnehmbarer Stoffbeutel im Korb lässt sich direkt mit zum Wäscheständer nehmen.
Befestige den Korb an einem für Wand und Gewicht geeigneten Haken und greife lieber von vorne als über den Rand.
Verstaue die Klammern nach einem Regentag erst, wenn Beutel und Klammern wieder trocken sind.
11. Sammle Gallseife und Fleckenbürste in einem Tragekorb
Gallseife und Fleckenbürste liegen beim Vorsortieren oft an zwei verschiedenen Stellen.
Ein gemeinsamer Behälter hält die kleinen Helfer direkt über der Maschine zusammen.
In einem schwarzen Tragekorb mit Holzgriff* bleiben Seife, Bürste und eine kleine geschlossene Flasche getrennt stehen.
Nimm den Korb zur Vorbehandlung mit und stelle ihn danach auf eine trockene, sicher befestigte Ablage zurück.
Lass die Bürste und feuchte Seife vorher trocknen und beachte bei Fleckenmitteln die Hinweise auf der Verpackung.
12. Nutze einen Wäschesack an der Wand für leichte Schmutzwäsche
Wenn der Boden vor der Waschmaschine frei bleiben soll, kann eine flache Tasche an der Wand einige leichte Kleidungsstücke aufnehmen.
Plane die Höhe so, dass der gefüllte Sack über dem Gerät endet und sich bequem abnehmen lässt.
Die Aufhängung muss zum Untergrund und zum Gewicht passen; beachte die Vorgaben für die beiliegenden Haken.
In einem Wäschesack zum Aufhängen* sammelst du trockene T-Shirts und Socken bis zum nächsten Waschgang.
Für größere Mengen findest du weitere Ideen zum Aufbewahren von Schmutzwäsche.
13. Staple frische Handtücher auf zwei Wandregalen
Falte deine Handtücher auf eine gemeinsame Breite und lege kleine Stapel auf zwei Ebenen.
Auf Wandregalen mit Metallwinkeln* nutzt du die Wandhöhe oberhalb der Maschine und erkennst den Vorrat sofort.
Lege häufig gebrauchte Tücher auf die untere Ebene und kleinere Reserven nach oben.
Wähle die Tiefe nach deinen gefalteten Tüchern und montiere die Regale mit passenden Befestigungen.
Mehr Vorschläge für andere Zimmer findest du in den Ideen zur Handtuchaufbewahrung.
14. Packe die Gästebettdecke in eine Tasche mit Sichtfenster
Eine selten benutzte Gästebettdecke lässt sich oberhalb der Waschmaschine lagern, wenn dort eine ausreichend tiefe und trockene Ablage vorhanden ist.
Falte die Decke locker und lege den passenden Bezug dazu, damit du später ein vollständiges Set herunterholen kannst.
In einer Aufbewahrungstasche für Bettdecken* erkennst du den Inhalt durch das Sichtfenster.
Prüfe die gefüllten Außenmaße, die Tragfähigkeit und den Platz zum Herausheben, bevor du die Tasche dort abstellst.
Der Raum darf keine dauerhafte Feuchtigkeit aufweisen und die Tasche sollte vollständig auf dem Regalboden aufliegen.
15. Verbirg offene Ablagen hinter einem kurzen Vorhang
Mehrere offene Regalböden können trotz Ordnung sehr voll aussehen.
Ein kurzer Vorhang vor der oberen Nische verdeckt die Vorräte und lässt das Gerät selbst frei.
Dafür brauchst du zwei feste Gegenflächen sowie genügend Platz zwischen Stoff und gelagerten Dingen.
An einer weißen Klemmstange* lässt sich ein leichter Vorhang befestigen und zum Greifen zur Seite schieben.
Kürze den Stoff so, dass er deutlich oberhalb von Maschine, Bedienung und Lüftungsöffnungen endet.
Wenn auch das Gerät aus dem Blick verschwinden soll, helfen diese Lösungen zum Verstecken einer Waschmaschine.
16. Schaffe mit einer Ausziehplatte Platz zwischen zwei Geräten
Stehen Waschmaschine und Trockner bereits als zulässiger Geräteturm übereinander, kann der Zwischenraum eine kleine Ablage bieten.
Mit einem Zwischenbaurahmen mit Ausziehplatte* ziehst du beim Ausräumen kurz eine Fläche für gefaltete Handtücher heraus.
Waschmaschine, Trockner und Rahmen müssen ausdrücklich miteinander kompatibel sein und nach ihren Anleitungen montiert werden.
Halte die zulässige Ablagelast ein und schiebe die Platte nach der Nutzung wieder hinein.
Der Trockner gehört bei einer freigegebenen Stapelkombination nach oben; die Platte ist keine Sitzfläche.
Merke: Eine Angabe wie „universell“ ersetzt die Kompatibilitätsprüfung deiner konkreten Geräte nicht.
17. Hänge frisch gebügelte Hemden an einen Klapparm
Das erste Hemd ist fertig gebügelt, aber für das zweite brauchst du wieder beide Hände.
Ein kurzer Wandarm über der Maschine schafft einen vorübergehenden Platz für die Bügel.
An einem klappbaren Kleiderlüfter* hängen Hemd und Bluse nebeneinander, bevor sie zurück in den Kleiderschrank kommen.
Montiere den Arm hoch genug, damit die Kleidungsstücke das Gerät nicht berühren, und beachte Wandbeschaffenheit und Befestigung.
Nach dem Wegräumen klappst du den leeren Arm zur Wand zurück.



